Gedenkstunde zur Reichsprogromnacht

Einen besonderen Blickwinkel hatten die Schülerinnen und Schüler des Kurses katholische Religion am beruflichen Gymnasium gewählt, die in diesem Jahr die Gedenkstunde gestalteten. Unter Leitung der Lehrerinnen Conni Subileau und Dagmar Jaschonek zeichneten sie die Lebensgeschichte von Bea Maier, einer Frau aus dem Reutlinger Bürgertum, bis zur Deportation nach. Bea Maier verschickt ihre beiden Kinder an ihr völlig unbekannte Leute in  England, um sie in Sicherheit zu bringen. Denn die Frau ist Jüdin und wird nach Aufenthalten in Sammellagern nach Auschwitz gebracht und dort ermordet. Bea Maiers Kinder überleben in England.

"Ändern können wir nichts mehr", hatte Schulleiterin Hildegunde Haist-Huber über den Sinn dieser Gedenkstunde gesagt: "Aber wir können verhindern, dass die Erinnerung stirbt, wir müssen dafür sorgen, dass unser Gedächtnis wach bleibt!"

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