Ausbildung nach Abitur oder Fachhochschulreife

Technik, Medizin und Pflege: Infonachmittag des Födervereins der Laura-Schradin-Schule fand reges Interesse

(pau) Nachdem der Förderverein der Laura-Schradin-Schule in den letzten Jahren eher Vorträge zu aktuellen Themen der Gesellschaft organisiert hatte, stand dieses Mal vor allem die Zukunft der Schüler und Schülerinnen mit Fachhochschulreife oder Abitur im Mittelpunkt. So präsentierten drei völlig unterschiedliche Fachbereiche – die Robert-Bosch-GmbH Reutlingen, die MTAR-Schule der Uniklinik Tübingen und die Bruderhaus-Diakonie Reutlingen – ihre Ausbildungsstrukturen und weckten dabei durchaus das Interesse der zahlreichen Zuhörerschaft.

Vortrag Förderverein 2013: Publikum

So bietet die Robert-Bosch-GmbH 7 Ausbildungsberufe an – Elektroniker, Industriemechaniker, Mechatroniker, Mikrotechnologe, Bürokaufleute, Industriekaufleute und den kooperativen Studiengang Mechatronik + Bachelor of Engineering -, die sich sowohl an Mädchen wie Jungen richten, obwohl der weibliche Anteil mit 6-7 Prozent nach wie vor in dieser Sparte sehr gering ausfällt. Entwickelt und gefertigt werden in Reutlingen vor allem mikroelektronische Systeme, Halbleiter, mikromechanische Sensoren und elektronische Steuergeräte, die eine wichtige Rolle in PCs, Kommunikationssystemen und in der Kraftfahrzeugtechnik spielen.

Die MTAR-Schule Tübingen bildet seit 1931 medizinisch-technische Assistenten im Fachbereich Radiologie aus. Diese arbeiten an der Schnittstelle zwischen Mensch und Technik. Das heißt, sie haben sowohl mit anspruchsvollen, computergesteuerten Geräten der medizinischen Diagnostik und Therapie zu tun, als auch mit Patienten, die sie vor, während und nach der Untersuchung betreuen. Das Berufsbild gliedert sich in die vier Bereiche Diagnostische Radiologie, Nuklearmedizin, Radioonkologie und Strahlenschutz. Besonders naturwissenschaftlich interessierte Schüler – und da bietet die Laura-Schradin-Schule mit ihren Zweigen Biotechnologie und Chemie beste Voraussetzungen – finden hier ein interessantes Betätigungsfeld.

Als dritte Einrichtung informierte die Bruderhaus-Diakonie über die Ausbildung zur Altenpflegerin, Heilerziehungspflegerin, Hauswirtschafterin, Arbeitserzieherin und Bürokauffrau. Bei diesen Berufsfeldern sind natürlich eine hohe Sozialkompetenz sowie pädagogische Fähigkeiten gefragt.  Im Gegensatz zur Technik finden sich in diesen Ausbildungsgängen vorwiegend weibliche Teilnehmer.

Im Anschluss an die Vorträge gab es noch für die Schüler Gelegenheit in kleineren Gruppen mit den Referenten über das Gehörte zu diskutieren.

 

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